Bericht zum 12.5.2005

Die erste “Linux in Berlin” am 12. Mai im Spreepalais hat sich als erfolgreiche Auftaktveranstaltung der gleichnamigen Veranstaltungsreihe erwiesen. Um das Thema Freie Software umfangreich zu erfassen, ist eine Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven und ein Zusammenkommen der Akteure notwendig – dies zu leisten ist der Anspruch von “Linux in Berlin”.

“Linux bekommt immer größere Bedeutung auf allen Ebenen in Deutschland. Dies gilt für den LinuxTag als internationale Veranstaltung genauso wie Initiativen in Ballungsräumen. ‘Linux in Berlin’ ist dafür ein gutes Beispiel und zeigt, dass Freie Software längst eine wichtige Säule der IT-Stratgie von Unternehmen und Behörden ist.” erklärt Nils Magnus, Vorsitzender des LinuxTag e.V. in diesem Zusammenhang.

Andreas Gebhard, Geschäftsführer von newthinking communications und Mitorganisator der Veranstaltung zeigt sich grundsätzlich zufrieden mit “Linux in Berlin”. “Unsere Erwartungen haben sich im Groben erfüllt. Besonders freut uns, dass IT-Verantwortliche aus den verschiedensten Branchen, aber auch Privatanwender den Weg ins Spreepalais gefunden haben. Dies ist für uns das Signal, dass wir auf dem richtige Weg sind.”

Ein überwiegend positives Echo seitens der Aussteller hat unser Team in der Idee gestärkt, ein regionales Linux-Netzwerk zu etablieren. Es hat sich gezeigt, dass der professionelle Einsatz Freier Software gerade in öffentlichen Institutionen nach wie vor mit vielen Fragen verbunden ist. Den inhaltlichen Schwerpunkt diesmal auf “Linux im öffentlichen Raum” zu legen, werten wir daher als richtige und wichtige Entscheidung.

Gabriele Ehm, geschäftsführende Gesellschafterin der Firma Asar zeigte sich mit der Veranstaltung zufrieden. “Linux und Open Source Software verdienen besonders in Berlin weit mehr Aufmerksamkeit, als diesen Themen bisher gewidmet wurde. Die Veranstaltung “Linux in Berlin” ermöglicht es uns, Interessenten aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik als Teil eines engagierten und kraftvollen Netzwerkes unterschiedlicher Dienstleistungsunternehmen für Fragen rund um Linux zur Verfügung zu stehen. Wir sind sicher, dass sich die Veranstaltung als Fixpunkt im Berliner Wirtschaftskalender etablieren wird.”

Thorsten Willms, für die Firma Macnetix auf der “Linux in Berlin” anwesend, bescheinigt der Initiative gerade im regionalen Kontext große Bedeutung. “Wir haben am 12. Mai eine gelungene Auftaktveranstaltung erlebt, die das Potential von IT-Firmen und Lösungen aus dem Bereich quelloffener Software in Berlin verdeutlicht”.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass natürlich noch viel zu tun bleibt und eine “erste” Veranstaltung naturgemäß Schwächen hat. So werden wir in Zukunft noch stärker darauf achten den Besuchern ein ausgewogendes Vortragsprogramm zu bieten und hoffen für die nächsten Veranstaltungen ein größeres Publikum willkommen zu heißen. Frei nach dem Motto, der Weg ist das Ziel, entsteht öffentliche Interesse für ein Thema jedoch erst durch dessen kontinuierlichen Präsenz in der Öffentlichkeit. “Linux in Berlin” will genau dieses in der hiesigen Region sein.

“Deshalb planen wir die nächste Veranstaltung Anfang September 2005 mit dem inhaltlichen Schwerpunkt “Linux für den Mittelstand” durchzuführen”, so Andreas Gebhard von newthinking communications abschließend. Interessierte können sich unter linuxinberlin@newthinking.de weitere Informationen bestellen.

1 Kommentar

  1. Linux in Berlin » Bilder von der ersten LINUX in Berlin Said,

    Mai 31, 2005 @ 13:40

    [...] Planungen für die folgende LINUX in Berlin am 8. September laufen bereits. Siehe auch den Bericht zur LINUX in Berlin.   [...]

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